Kőrösi Zoltán hivatalos honlapja

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Kőrösi Zoltán művei német nyelven:



Budapest, Frauenstadt
Írta: Kőrösi   
2008. július 03. csütörtök 07:45
Auf unserem Platz ist selbst das Licht anders, hier geht die Sonne zum Beispiel so auf, dass sie sich über das Dach des Hauses Nummer zehn schwingt und sofort auf die Theke im Metzgerladen hereinscheint, was keine kleine Sache ist, da man unter der Aufschrift „Wild, Aufschnitt, Frischfleisch, Gewürze“ geradezu in den Keller hinuntersteigen muss, und es so kühl ist, als würde man in einem offenen Kühlschrank herumspazieren,
 
Eine kleine Nacht-Widmung
Írta: Kőrösi   
2008. július 03. csütörtök 07:43
 (Über Gábor Németh und Zoltán Kőrösi) Die beiden haben der Zufall und der gemeinsame Verlag (was kein Zufall mehr ist) zusammengebracht, aber wer suchet, der findet: Beide sind ausgezeichnete Meister der Kurzprosa, die mit ihrem neuen Buch gerade jetzt einen Wandel vollzogen haben: Gábor Németh hat eine streng minimalistische Prosa losgelassen, beziehungsweise hat er mit den Erfahrungen aus ihr und der Leichtigkeit oder Großzügigkeit, die er aus deren Strenge gewonnen hat, über eine Kindheit in den 60er Jahren geschrieben; auf den provokativen Titel folgt natürliche Radikalität: eine Erzählung. Zoltán Kőrösi hat immer schöne, beachtenswerte Anstrengungen unternommen, um sich vom Ich zu distanzieren (für einen heutigen Autoren ist das, wie wir wissen, keine einfache Aufgabe), darin zeigte er große Findigkeit, jetzt hat er Budapest gefunden, hat Budapest seine Lebenskenntnis aufoktroyiert. Durch die Wort- und Lebenskenntnis erfährt der Leser seines Buches von dieser geheimnisvollen Stadt und von dem mit demselben Attribut versehbaren Leben etwas, was er bislang nicht wusste. Es handelt sich um zwei ausgezeichnete Kollegen von mir, die ich dem deutschen Leser nur empfehlen kann. Péter Esterházy
 
Szentfalva  Heiligendorf
Írta: Kőrösi   
2008. július 03. csütörtök 07:41
Auf die Frage, was wohl das Geheimnis einer langen und glücklichen Ehe sei, hat einmal eine kluge Frau ohne zu Zögern als Antwort erwidert: Man muss die Bestie füttern!,
 
Lebenslauf
Írta: Kőrösi   
2008. július 03. csütörtök 07:39
Von meinem Bett aus sehe ich gerade so den Wipfel der Bäume, den Kran vom Baugelände gegenüber. Heute morgen habe ich auch gesehen, wie ein Mann aus der Kabine herauskletternd zum Ende des Krans kroch.
 
Die Brust einer Frau
Írta: Kőrösi   
2008. július 02. szerda 10:13

Quelle(Flaschner) Es war Sonntag, Ende August, auf die Stadt war seit Wochen kein Regen gefallen.Unter dem wolkenlosen Himmel glühten die staubig riechenden Steine, der wenige Frühtau wurde von der gleißenden Morgensonne sogleich aufgesogen.Nicht ein Lufthauch regte sich, zum Nachmittag hin wurde die Wärme so drückend, als hätten sich aufeinander gepresste Glasscheiben über die Straßen gezwängt.Auf der kleinen Eisenbrücke des Flusses, auf dem brühheißen Geländer, leuchteten rötlich die jählings verbrannten Falter wie  Rostflecken.